Neubau: Neue Mitte Nordstadt

Unsere Fakten in Kürze:

Zwei 1. Preise beim Realisierungswettbewerb am 1. Juli 2021: K9 Architekten (Freiburg) und Thoma.Lay.Buchler.Architekten (Todtnau)

Bauleitung: Wohnbau Lörrach

Baubeginn: Sommer 2023

Bezug: ab Frühjahr 2026

Baukosten: 97 Mio. €

Objektbeschreibung

Die vier Häuser nördlich der Heithemstraße entsprachen längst nicht mehr den heutigen Wohnansprüchen: Wärme-/Schallschutz mangelhaft, Elektro-/Sanitärinstallationen veraltet und keine barrierefreien Zugänge. Außerdem waren die Grundstücke unzureichend genutzt. Das Areal wurde um Straßenflächen und zwei angrenzende Restgrundstücke ergänzt. Auch deshalb können die Wohnfläche von bisher 6.000 m² auf 17.400 m² nahezu verdreifacht werden; hinzu kommen Gewerbeflächen. Bei dem europaweit ausgeschriebenen Architektenwettbewerb wurden zwei Entwürfe ausgewählt. Die Freiburger K9 Architekten für die Planung des Baufelds Wintersbuckstraße; Thoma.Lay.Buchler.Architekten aus Todtnau für das zweite Baufeld an der Haagener Straße.

Für den nötigen Abbruch der alten Gebäude Anfang 2023 konnten wir das Verständnis der Mieterinnen und Mieter gewinnen; sie wurden bis Herbst 2022 umgesiedelt. Die Gebäude werden an den Wärmeverbund Nordstadt angeschlossen und sämtliche Dachflächen für Photovoltaik genutzt. Die sehr anspruchsvollen KfW-Anforderungen für Effizienzhäuser 40NH werden erreicht.
Besonders die Ansiedlung eines Supermarkts, einer Bäckerei mit Café, einer Arztpraxis und eines Fahrradladens soll den ganzen Stadtteil als „Neue Mitte Nordstadt“ bereichern. So wird die innenstadtnahe Nordstadt ein noch attraktiverer Wohnort, in dem es sich weitgehend oder sogar ganz ohne Auto leben lässt. Die infrastrukturellen Einrichtungen werden bewusst an den äußeren Ecken des Quartiers platziert, damit auch Bewohner aus umliegenden Anlagen das Angebot gut zugänglich nutzen können.
Auch in diesem Quartier werden zwei Wohngemeinschaften für ältere Menschen, die auf ambulante Hilfe angewiesen sind, entstehen. Ein großzügiger, schön angelegter Innenhof schafft Platz für Begegnung und die Freizeitgestaltung im Freien. Fest installierte Fitnessgeräte runden das Konzept ab.

Aktuelles

Auf der Großbaustelle sind zum Frühling erste Häuser fertig zum Einzug. Ende März bekamen erste Mieter ihre Wohnungsschlüssel in die Hand – und sie machten sich unverzüglich ans Einrichten ihres neuen Zuhauses mit den Adressen
Haagener Straße 53-59. Das ist ein langgestrecktes Wohnhaus hinter einer Reihe alter Platanen, rot verputzt, mit 57 Wohnungen an vier Eingängen.

Der Zeitplan ist aufgegangen, nicht nur hier auf dem Baufeld Haagener Straße mit seinen roten Häusern. Dies sind weitere
Termine: Zum 1. Mai werden auf dem anderen Baufeld Wintersbuckstraße zwei Häuser fertig sein für den Einzug, darin insgesamt 28 Wohnungen. Zum 1. Juli werden die Arbeiten an der Ecke Wintersbuckstraße/Heithemstraße beendet, und das ist fürs gesamte Wohngebiet Nordstadt von großem Interesse: Dort, im höchsten Gebäude der „Neuen Mitte Nordstadt“, wird auch ein REWE-Markt öffnen und daneben die Bäckerei Heitzmann mit Café.

Noch bis in den Herbst werden Handwerker in den Häusern zu tun haben. Im September werden auf beiden Baufeldern letzte Wohnungen an die Mieter übergeben. Im Oktober wird alles gerichtet sein für zwei Wohngemeinschaften mit 24 Senioren. Und ebenfalls im Oktober kann Dr. Andreas Lindl an der Heithemstraße seine Hausarzt-Praxis öffnen.

Dieter Dudßus leitet auf dem Baufeld Haagener Straße die Arbeiten, gemeinsam mit Andreas Trimpin. „Es ist gut gelaufen, wir sind hier im Zeitplan“, sagt er. In der Haagener Straße 53-59, seit Oktober schon rot verputzt, sind die Parkettböden alle schon gelegt und die Einbauküchen montiert.
Bis zum Jahreswechsel könnten auch die Bäder fertig installiert sein. Dann fehlen noch Beläge und Geländer auf Balkonen und Loggien, die Treppenhäuser sind in Arbeit, die Tiefgaragen ebenso. Gartenbauer gestalten bereits die Außenanlage mit den Hauszugängen – wie rasch sie vorankommen, hängt wesentlich von der Strenge des Winters ab.
Auf dem Baufeld Wintersbuckstraße arbeiten die Bauleiter Daniel Trick und Simon Zitzer ebenfalls auf den Einzug der ersten Mieter hin. Bald wird hier gewohnt und auch eingekauft. Denn im Eckhaus Wintersbuckstraße-Heithemstraße werden große Flächen für einen REWE-Markt gerichtet. Gleich daneben kann Heitzmann eine Bäckerei-Filiale mit Café eröffnen. Über hundert Mietverträge werden bis zum Jahreswechsel bereits unterschrieben sein, sagt Mario Arnold, Leiter des Vermietungs-Service.

Auch für die Nordstadt nimmt die Wohnbau Lörrach ein Solarkraftwerk in Betrieb mit einer maximalen Leistung von 473 Kilowatt-Peak (kWp). Damit werden jedes Jahr rund 500.000 Kilowattstunden Strom gewonnen. Das sind etwa drei Viertel von allem Strom, der hier gebraucht wird in den 224 neuen Wohnungen sowie den beiden Wohngemeinschaften für insgesamt 24 Senioren.

Draußen auf den Gerüsten sind Fassadenbauer und Gipser an der Arbeit. Drinnen organisieren die vier Bauleiter den Ausbau der Wohnungen und Läden, der Treppenhäuser, Flure und Tiefgaragen. Früh an jedem Werktag treffen Handwerker aus gut einem Dutzend Gewerke ein: vom Installateur bis zum Elektriker, vom Schlosser bis zum Maler. Mit jedem hinzukommenden Gewerk rückt die Fertigstellung näher. Noch im Oktober wird das erste Parkett verlegt und bald danach die erste Einbauküche montiert.

Als die „Neue Mitte Nordstadt“ im Frühling noch um letzte Geschosse wuchs, war in den Häusern längst der Innenausbau im Gang. Die vier Bauleiter der Wohnbau Lörrach sorgen dafür, dass die Arbeiten auch jetzt im Sommer zügig vorangehen. Jeweils um die 15 Handwerksbetriebe sind auf den zwei Baufeldern am Werk, von Dachdeckern bis zu Installateuren, von Gipsern bis zu Aufzugsbauern.
Der Rohbau ist gut gelaufen, und auch der weitere Terminplan sollte aufgehen – was heißen würde: Im Frühjahr 2026 können erste Mieter einziehen und bis Ende 2026 alle Wohnungen bezogen sein. Die Nachfrage ist wie erwartet sehr groß. Der Vermietungsservice bereitet erste Mietverträge vor. Nicht nur der Zeitplan stimmt bisher.

Auch die kalkulierten 97 Millionen Euro scheinen gut zu reichen. Mit dieser Investition – so hoch wie nie zuvor in der Unternehmensgeschichte – schafft die Wohnbau Lörrach 224 Mietwohnungen; von ihnen werden 60 Prozent mit öffentlicher Förderung gebaut. Sie richtet zudem Räume für zwei Wohngemeinschaften mit 24 Senioren.

Die Wohnbau Lörrach holt mit REWE einen Lebensmittelmarkt in den Stadtteil, dazu Heitzmann mit Bäckerei und Café und am liebsten noch einen Fahrradladen. Sie bietet in einem anderen Haus Räume für eine Hausarzt-Praxis: Dr. Andreas Lindel zieht aus der Wallbrunnstraße in die Nordstadt.

Wenige Wochen noch, dann packen die Rohbauer des Unternehmens Schleith zusammen und ziehen aus der Nordstadt ab. Ihr Auftrag war es, auf den zwei großen Baufeldern neun Gebäude hochzuziehen.

Die Rohbauer haben größtenteils mit Recycling-Beton gearbeitet. Für den muss kein Kies abgebaut werden. Statt Kies wird Beton aus Abbrüchen beigemischt, der auf die erforderliche Körnung gebrochen ist. Mit der Wahl von Recycling-Beton ist die Wohnbau Lörrach ein Vorreiter in der badischen Grenzregion. In der Schweiz wird er schon häufig eingesetzt.

Die Rohbauer haben längst Gesellschaft bekommen. Früh am Morgen fahren auch Fensterbauer auf die Großbaustelle, Elektriker, Installateure und Dachdecker. Wo Gerüste gestellt sind, beginnen Fassadenbauer mit dem Dämmen. Schon werden Aufzüge montiert. Und spätestens im Mai wird erster Estrich verlegt.

Vier eigene Bauleiter hat die Wohnbau Lörrach für die „Neue Mitte Nordstadt“ eingesetzt. Sie koordinieren und überwachen alle Arbeiten, und sie sind zufrieden. „Läuft gut“, lautet in Kürze eine Zwischenbilanz von Daniel Trick. Die Kosten sind im Griff – annähernd 100 Millionen Euro investiert die Wohnbau Lörrach in dieses größte Projekt ihrer langen Unternehmensgeschichte.
Auch der Zeitplan geht bisher auf – im Frühling 2026 werden erste Mieter einziehen können.

Zum Jahresende sind bereits drei Häuser im Rohbau fertig. Jetzt sind erst einmal Bauferien bis 7. Januar 2025.

Auf einer Großbaustelle staunt der Laie, wie Handwerker aus genauen Plänen heraus ein Haus nach dem anderen wachsen lassen. Anzuschauen ist das in der „Neuen Mitte Nordstadt“, diesem bislang größten Projekt in der Geschichte der Wohnbau Lörrach. Vier Bauleiter aus der Technischen Abteilung wachen und koordinieren. Wer sie trifft, schaut in zufriedene Gesichter: Es läuft in der Nordstadt, es läuft gut. Das Ziel: Ab Frühling 2026 soll Einzug sein. Stand der Dinge Ende 2024, ein Jahr nach Start der Rohbauarbeiten: Drei Häuser sind bereits im Rohbau fertig, die anderen sechs legen Stockwerk um Stockwerk zu. Das schlussendlich höchste Haus, an der Ecke Wintersbuckstraße und Heithemstraße, steht bereits mit vier Obergeschossen vor Augen, noch zwei kommen drauf. Letztlich sind das sechs Geschosse mit Wohnungen über einem Ladengeschoss, im dem sich unter anderem REWE einen Lebensmittelmarkt einrichten wird. Die gut 80 Rohbauer haben Gesellschaft bekommen. Für den Innenausbau treffen früh am Morgen auch Installateure, Elektriker und Trockenbauer ein; Dachdecker dichten ab, Zimmerer stellen Wände, bei Bedarf sind Gerüstbauer auf der Baustelle. In einem ersten Haus sind bereits Fenster eingesetzt – es ist, entlang der Platanen in der Haagener Straße, das größte Wohnhaus mit 59 Mietwohnungen. Insgesamt wird es hier in der Nordstadt 224 neue Mietwohnungen geben und zwei Wohngemeinschaften für 24 ältere Menschen.

Alles läuft nach Plan in der „Neuen Mitte Nordstadt“. Im Bau sind 224 Wohnungen, Senioren-WGs, Läden und einiges mehr.

Auf der Großbaustelle Nordstadt setzen die Rohbauer zügig ein Geschoss aufs andere. Sie sind an der Haagener Straße, entlang der alten Platanen, mit „Haus 1“ bereits im fünften Obergeschoss angekommen – also ganz oben. Unter ihnen hat das Heizungs- und Sanitärhandwerk den Innenausbau begonnen. „Es läuft nach Plan, bei den Terminen und Kosten“, sagt Dieter Dudßus, einer der vier Bauleiter der Wohnbau Lörrach in der Nordstadt.

Dieses „Haus 1“ liegt im Baufeld Haagener Straße. Es wird hier als erstes fertig werden und 59 Mietwohnungen bieten. Auf dem gesamten Baufeld wird es 121 Wohnungen geben und zusätzlich Platz für eine Arztpraxis, für ein Gästeappartement, einen Gemeinschaftsraum sowie für zwei Senioren-Wohngemeinschaften für 24 ältere Menschen. Eine ältere Häuserzeile der Baugenossenschaft trennt das Baufeld Haagener Straße vom nahezu gleich großen Baufeld Wintersbuckstraße. Auf dem entstehen weitere 103 Mietwohnungen. Im Rohbau fertig ist ein weites Ladengeschoss, Ecke Heithemstraße und Wintersbuckstraße. Darüber werden bis zu sechs Wohngeschosse errichtet – dies wird der höchste Punkt der gesamten Neubebauung. Im Ladengeschoss wird REWE einen Lebensmittelmarkt einrichten, daneben öffnen Bäckerei mit Café sowie ein Fahrradladen.

Die Wohnbau Lörrach investiert annähernd 100 Millionen Euro in die „Neue Mitte Nordstadt“ mit ihren insgesamt 224 Mietwohnungen. Es ist das größte Projekt in der Unternehmensgeschichte. Einzug ist im Sommer 2026.

Auf der Großbaustelle Nordstadt arbeiten sich die Rohbauer aus der Baugrube hinauf. Auf zwei großen Baufeldern wächst die „Neue Mitte Nordstadt“. Während Betonbauer und Eisenleger noch an den Untergeschossen mit Tiefgaragen arbeiten, ragen an anderen Stellen schon erste Wände aus den Baugruben heraus: Erdgeschosse nehmen Form an. Und so wird klar, welche Gebäude zuerst Höhe gewinnen und fertig sein werden.
Auf dem Baufeld Wintersbuckstraße – geplant von K9 Architekten (Freiburg) – machen Bauleiter und Rohbau-Unternehmen Schleith voran mit dem Gebäude an der Ecke Heithemstraße: „Haus 1“ ist das in den Plänen. Ein Ladengeschoss ist in Arbeit, vier Meter hohe Wände sind schon gestellt. REWE wird hier einen Lebensmittelmarkt betreiben, daneben öffnen eine Bäckerei mit Café und auch ein Fahrradladen.
Über dem Ladengeschoss liegen sechs Etagen Wohnungen – dieses Haus wird der höchste Punkt der gesamten Überbauung.

Senioren-WGs in Haus 4
Einige Schritte weiter zum zweiten Baufeld an der Haagener Straße, das Thoma.Lay.Buchler Architekten (Todtnau) geplant haben. Auch hier hat „Haus 1“ die Nase vorn und wächst aus der Baugrube heraus ins Erdgeschoss hinein: Es ist ein langes Gebäude entlang der Haagener Straße, hinter einer Reihe alter Platanen. Im Erdgeschoss von Haus 4 werden zwei Senioren-Wohngemeinschaften für 24 ältere Menschen eingerichtet, betreut vom Evangelischen Altenwerk Lörrach. In diesem Baufeld wird sich zudem eine Arztpraxis einrichten.

Ein Zuhause für 500 Menschen
Gut 500 Menschen werden hier in der Nordstadt ein neues Zuhause finden. In 224 schönen Wohnungen, von denen 139 öffentlich gefördert sind und besonders günstig zu mieten sein werden. Damit ist die „Neue Mitte Nordstadt“ eine Nachverdichtung mit hohem Gewinn: Wo heute gebaut wird, standen vier lange Häuserzeilen aus der Nachkriegszeit mit 126 Wohnungen. Sie waren nicht mehr zu sanieren und wurden 2023 abgerissen. Etwa ein Jahr hat das Unternehmen Schleith als Rohbauer noch zu tun. Schon Ende 2025 könnten erste Wohnungen fertig sein für den Einzug. Annähernd 100 Millionen Euro investiert die Wohnbau Lörrach – es ist das bislang größte Bauprojekt der Unternehmensgeschichte.

Seit Jahresbeginn wird auf der Großbaustelle Nordstadt an der Gründung und den Tiefgaragen gearbeitet. Am Bauzaun stehen die ersten neugierigen Stammgäste. Sie werden die „Neue Mitte Nordstadt“ in die Höhe wachsen sehen, Häuser mit insgesamt 224 Mietwohnungen und zwei Senioren-Wohngemeinschaften. Mit Lebensmittelmarkt und Café, mit Fahrradladen, Arztpraxis und Gemeinschaftszentrum. Zwei Jahre lang wird gebaut. An die 100 Millionen Euro investiert die Wohnbau Lörrach.

Seit einem Vierteljahr ist als Rohbauer das Unternehmen Schleith am Werk. Am Grund der zwei riesigen Baugruben arbeiten Betonbauer und Eisenleger an den Tiefgaragen, gießen die starken Fundamente und stellen erste Wände. Nur dort bleiben Aussparungen in den Tiefgaragen, wo später große Bäume tief im Erdreich wurzeln werden. Vorgesorgt fürs Regenwasser Schon beim Baustart, ganz unten, ist
ans Regenwasser gedacht, das ganz oben bald auf die vielen Hausdächer fallen wird. Nichts vom Regen gelangt in die Kanalisation. Alles Wasser wird unter die Tiefgaragen geleitet. Dort sind Wassertanks installiert, Zisternen, aus denen die Grünanlagen bewässert werden. Rund 57.000 Liter können dafür gespeichert werden. Sind die Tanks gefüllt, landen die weiteren Niederschläge in Rigolen: Das sind Speicher unter den Tiefgaragen, die Wasser nach und nach in den Grundwasserstrom des Wiesentals sickern lassen.

Bauen mit Recyclingbeton
Was die neugierigen Augen am Bauzaun nicht erkennen können: Der Beton für die „Neue Mitte Nordstadt“ ist zum großen Teil Recyclingbeton. Für ihn muss kein Kies abgebaut werden. Denn nicht Kies wird dem Beton beigemischt, sondern der bei Abbrüchen anfallende Beton – er wird auf die erforderliche Körnung gebrochen. Recyclingbeton wird beim Nachbarn Schweiz schon häufig eingesetzt, in Deutschland noch immer zögerlich und in der badischen Grenzregion bisher so gut wie gar nicht.

Die Arbeiten am Rohbau werden noch gut ein Jahr dauern. Sie werden weitgehend parallel voranschreiten auf den zwei großen Baufeldern. Für das Baufeld an der Wintersbuckstraße haben K9 Architekten die Pläne entwickelt und Thoma.Lay.Buchler. Architekten für das Baufeld an der Haagener Straße.

Mit dem neuen Jahr beginnen die Arbeiten am Rohbau für die „Neue Mitte Nordstadt“. Zwei große Baugruben sind ausgehoben, breite Rampen führen hinunter, neben den Gruben sind seit Dezember Baucontainer platziert. Das Bauunternehmen Schleith kann loslegen; es hat als günstigster Bieter den Zuschlag erhalten für den Rohbau dieses Großprojekts.

Zwischen Haagener Straße und Wintersbuckstraße werden 224 Mietwohnungen entstehen, zwei Senioren-Wohngemeinschaften,
ein Lebensmittelmarkt, eine Bäckerei mit Café, eine Arztpraxis und eine Werkstatt für Fahrräder. Gebaut wird nach Plänen von K9 Architekten (Baufeld an der Wintersbuckstraße) sowie Thoma.Lay.Buchler Architekten (Baufeld an der Haagener Straße), den beiden Siegern des Architekten-Wettbewerbs. Mit beiden Büros hat die Wohnbau Lörrach bereits herausragende Häuser geschaffen, so auf
dem Niederfeldplatz, bei der Erweiterung des Quartiers Teichmatten in Tumringen und im Quartier Conrad.

Zuunterst die Rigolen
Die Arbeiten werden auf den zwei Baufeldern weitgehend parallel voranschreiten. Zu Beginn werden erste Leitungen verlegt und Rigolen ins Erdreich eingelassen: Das sind Wasserspeicher, die das Regenwasser des gesamten Areals aufnehmen können und nach und nach versickern lassen. Ein Teil des Regenwassers wird in großen Tanks gesammelt und kann zum Bewässern der Grünanlagen genutzt werden.

Im Januar werden die ersten Bodenplatten betoniert. Unter ihnen wird als Wärmedämmung eine dicke Schicht aus Glasschotter gelegt; er ist aus Altglas gewonnen, das geschmolzen und aufgeschäumt wurde.