Ausgezeichnet

Unsere Preise für Architektur, Städtebau und Gestaltung

Die Wohnbau Lörrach hat bisher über 60 Architektur-/Städtebau- und Gestaltungspreise erhalten, für Neubauten ebenso wie für überzeugend sanierte Wohnanlagen. Im Folgenden greifen wir einige Beispiele für preisgekrönte Projekte heraus.

Wölblin

1980 unsere erste mit Preisen bedachte Wohnanlage in Lörrach – 103 Wohnungen zu zwei Innenhöfen orientiert, aufgewertet mit einem Gemeinschaftsraum. Richtungsweisend für qualitätvolle verdichtete Wohnbebauung, lautete das Urteil der Fachleute. Architektur: Wilhelm + Partner. Auszeichnung beim Wettbewerb „Wohnen am Stadtrand“ (1980); Prädikat „Gute Bauten“ des Bundes Deutscher Architekten BDA (1980).

Ansicht des Innenhofs der Wölblin-Anlage
Das runde Gebäude an der Fridolin-Engel-Straße

Dreispitz

1992 entstandene Wohnanlage auf dem Salzert, zwölf variabel nutzbare Mietwohnungen in einem ausdrucksstarken, halbrunden Baukörper. Architektur: Prof. Günter Pfeifer, Assoziierte und Roland Mayer. Prädikat „Gute Bauten“ BDA (1993); Bauherrenpreis (1994).

Stadion

Wo in der Lörracher Nordstadt über Jahrzehnte Fußball gespielt wurde, entstand 1992 bis 1994 eine Anlage mit 220 Mietwohnungen, geformt nach dem Oval der Aschenbahn. Juroren hoben die gut gegliederten Wohnungen und die hellen Treppenhäuser hervor und sprachen von hoher Qualität zu tragbaren Kosten. Architektur: Wilhelm + Partner. Bauherrenpreis (1994); Prädikat „Gute Bauten“ BDA (1996).

Luftansicht der Häuser der Wohnanlage, angeordnet wie ein Stadion
Das Gebäude Nansenpark, beleuchtet bei Nacht

Nansenpark

21 hochwertige Stadtwohnungen und vier Praxen/Büros in zwei rechtwinkligen Baukörpern, verglaste Eingangshallen und Flure mit dem Charakter von Wintergärten – 1997 fertiggestellt und bis heute eine der schönsten Wohnanlagen Lörrachs. Architektur: D. Würkert und H. U. Felchlin. Anerkennung beim „Deutscher Fassadenpreis“ (1999); 2. Preis bei „Objektwettbewerb Flachdach“ (1999); Auszeichnung beim Wettbewerb „Wohnbauen in Deutschland“ (2000); Besondere Anerkennung beim Wettbewerb „Innovatives Bauen und Nachhaltigkeit bei der Planung“ (2003).

Hangstraße/Rebmannsweg

An der Stelle einfachster Hauszeilen entstanden 1998 am Lörracher Hünerberg zwei Häuserreihen mit hoher Qualität zu tragbaren Kosten – in nur kurzer Bauzeit, mit Beschränkung auf wenige, teilweise vorgefertigte Elemente und trotzdem vielfältiger Fassade. Architektur: D. Würkert und H. U. Felchlin. Ausgezeichnet u.a. mit dem Prädikat „Gute Bauten“ BDA (1999), Bauherrenpreis (2000); „Beispielhaftes Bauen Landkreis Lörrach“ (2003).

Das Gebäude Hangstraße-Rebmannsweg von der Rückseite betrachtet
Die Wohnanlage Hugenmatt von der Wiese (Fluss) aus gesehen

Hugenmatt

Dem Flussufer entlang bauten wir im Lörracher Stadtteil Brombach bis 1997 vier Wohnhäuser mit 59 Mietwohnungen, optimal besonnt und mit flexiblen Grundrissen. Ein Drittel der Wohnungen wurde für Alleinerziehende reserviert; in einem von zwei Hofhäusern sind ein Gemeinschaftszentrum und Gästeappartement eingerichtet. Architektur: Moser & Partner. Prädikat „Gute Bauten“ (1999); Innovationspreis (2000).

Salzertstraße 58-64

Wir erneuerten vier Hochhäuser auf dem Salzert von Grund auf, gestalteten die Eingänge völlig neu und barrierefrei, verglasten Balkone mit Schiebeelementen und stockten zwei Häuser mit Penthouse-Wohnungen auf. Architektur: mayer bährle. Bauherrenpreis (2003); Beispielhaftes Bauen Landkreis Lörrach (2003).

Vorderansicht des Gebäudes der Pestalozzistraße

Pestalozzistraße 37-39

Unsere elegante Wohnanlage mit 24 hochwertig ausgestatteten Mietwohnungen und einem Gästeappartement ergänzt im Lörracher Stadtteil Stetten-Süd unsere Reihe ebenfalls mit Architekturpreisen ausgezeichneter Häuser. Architektur: Würkert & Partner. Prädikat „Gute Bauten“ (2008).

Teichstraße 69-79

Die nahezu abbruchreife Hausreihe mit insgesamt 44 Wohnungen, zwischen 1890 und 1900 erbaut und denkmalgeschützt, wurde im Rahmen eines sozialintegrativen Sanierungsprojekts vollständig saniert und energetisch auf das Niveau eines Neubaus gehoben. Das Projekt wurde unter Einbeziehung einiger Bewohner und in enger Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, dem Jobcenter Lörrach und dem Sozialen Arbeitskreis Lörrach e. V. umgesetzt. Es gelang, Menschen nach langer Arbeitslosigkeit´wieder zu beschäftigen und beruflich zu qualifizieren. Die Wohnanlage beheimatet heute sowohl einige der bisherigen Bewohner als auch Singles, Paare, Familien und Studentenwohngemeinschaften. Das Projekt wurde mit dem „Preis soziale Stadt 2010“ ausgezeichnet.

In seinem Film „Die keiner will – von Menschen und Häusern“ berichtet der Filmemacher Peter Ohlendorf (FilmFaktum) auch von den beiden sozialintegrativen Projekten „Sanierung Teichstraße“ und „Neubau Dammstraße/Am Bahndamm“ der Wohnbau Lörrach. Den entsprechenden Ausschnitt sehen Sie hier: Filmausschnitt „Die keiner will – von Menschen und Häusern“

Ansicht des Gebäudes in der Teichstraße
Das Gebäude am Niederfeldplatz von der Straße aus gesehen

Stadtquartier Niederfeldplatz

Wir haben bis zum Herbst 2013 das Mietwohnquartier am Niederfeldplatz mit 88 exklusiven Mietwohnungen, einem Gemeinschaftsraum und Gäste-Appartement nahe der Lörracher Innenstadt und S-Bahn-Haltestelle errichtet. Das Quartier erhielt den sun21-Jurypreis beim Faktor-5-Festival in Basel (2011), wurde nominiert für den Hans Sauer Preis (2014) und erhielt die Hugo-Häring-Auszeichnung des BDA Baden-Württemberg (2014), den Preis Initiative 2013 // 2014 Haus.Häuser.Quartiere // Wohnen nachhaltig gestalten und Sonderpreis des Landes-Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur (2014).

Dammstraße/Am Bahndamm

Zwischen 2012 und 2017 wurden in Zusammenarbeit mit dem Sozialen Arbeitskreis Lörrach e. V. desolate Häuser aus den 1920er und 1930er Jahren (insgesamt 46 Wohnungen) abgebrochen und ein neues Wohnquartier errichtet. Die oft randständigen Bewohner wurden – soweit möglich – beim Bauen integriert. In neun Gebäuden entstanden insgesamt 63 Wohnungen. Die Realisierung in mehreren Bauabschnitten ermöglichte die Umsiedlung der Bewohner innerhalb des Quartiers.
Bereits mit dem ersten Bauabschnitt des Projekts „Integratives Quartier Dammstraße“ hat die Wohnbau Lörrach den vom Energiedienstleister ista ausgelobten Wettbewerb zum „Tag des Rauchwarnmelders 2013“ gewonnen. Das Projekt wurde außerdem für den Staatspreis Baukultur des Landes nominiert. Architektur: Kränzle+Fischer-Wasels Architekten

In seinem Film „Die keiner will – von Menschen und Häusern“ berichtet der Filmemacher Peter Ohlendorf (FilmFaktum) auch von den beiden sozialintegrativen Projekten „Sanierung Teichstraße“ und „Neubau Dammstraße/Am Bahndamm“ der Wohnbau Lörrach. Den entsprechenden Ausschnitt sehen Sie hier: Filmausschnitt „Die keiner will – von Menschen und Häusern“

Sicht auf das Gebäude der Dammstraße von der Straße aus betrachtet
Mättle und Freiburger Str. 312 in Tumringen

Tumringen

In Lörrach-Tumringen erstrahlt die neue Ortsmitte in neuem Glanz. Der markante Neubau an der Kreuzung Mühlestraße/Freiburger Straße setzt mit seinem hellen Verblendmauerwerk einen modernen städtebaulichen Akzent. Gemeinsam mit dem historischen Gasthaus Mättle entsteht hier ein harmonisches Zusammenspiel aus Alt und Neu. Besonders reizvoll: Die Rückbesinnung auf die Ursprungsform des Bestandsgebäudes und die Wiederbelebung der Gartenwirtschaft schaffen einen gemütlichen Treffpunkt mit urbanem Flair. Die Klinkerfassade des Neubaus findet sich auch in der Gartenmauer des Biergartens wieder – ein gelungenes Zusammenspiel von Architektur und Tradition! Dieses Projekt wurde 2023 mit dem Hugo-Häring-Preis gewürdigt.